Presse

Presseartikel 2008



Events für Kinder
Geschrieben von: Andrea Röpke   
Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 00:00 Uhr

Anhänger der rechtsextremen Szene bemühen sich um Einfluss in Schule und Kindergarten – der eigene Nachwuchs wird frühzeitig auf den Kurs „völkischen Gemeinschaftslebens“ gebracht.

„Knecht Ruprecht ruft Familien mit Kleinkindern zum Fest“, so hieß es kurzzeitig auf der Internetseite der NPD in Lüneburg. Die Feier für den Nachwuchs ist für den 12. Dezember geplant – der Veranstaltungsort bleibt geheim.

Ein großer Teil der über 30 000 weiblichen und männlichen Rechtsextremisten bundesweit gründen zur Zeit eigene Familien, oft stammen bereits beide Elternteile aus der Szene. Damit wird auch die Kindererziehung zwangsläufig zum Politikum. Ziel extrem rechter Frauen und Männer ist es langfristig, eine „nationale Gegenkultur“ für die gesamte Familie zu schaffen.

Gemäß der eigenen Ideologie gelten Familien als „kleinste Einheiten völkischen Denkens“, bleiben somit nicht dem Privatleben einzelner Anhänger überlassen. Entsprechend dieser Logik soll die ganze Familie als Teil eines ganzheitlichen Denk- und Lebensprozesses die anvisierte nationale „Volksgemeinschaft“ stärken und langfristig etablieren. Die Kinder der „Bewegung“ sollen dabei „Schutz, Geborgenheit und Identität der Gemeinschaft“ erfahren“ und so natürlich auf den Kurs „völkischen Gemeinschaftslebens“ gebracht werden.

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Kein ruhiges Hinterland für Neonazis!
Geschrieben von: Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen   
Donnerstag, den 22. Oktober 2009 um 00:00 Uhr

Hintergründe und Überlegungen zur weiteren
antifaschistischen Arbeit in Eschede

"Das Problem mit den Nazitreffen in Eschede könnte mensch damit lösen, das der Hof von Joachim Nahtz abgerissen wird, das Gelände umgepflügt und dort dann Bäume gepflanzt werden. Dies scheint zurzeit noch nicht als sehr realistisch, sollte aber als eine Option im Gedächtnis verbleiben. Solange das antifaschistische Abrissunternehmen noch nicht bestellt werden kann, geht es darum, eine langfristige Perspektive zu entwickeln und die verschiedenen Initiativen zusammenführen und langfristig eine gemeinsame Basis zu schaffen, die zumindest das Ziel formuliert, die Nazitreffen nicht unbeantwortet zu lassen und nicht die Augen vor den Naziaktivitäten in Eschede und im Landkreis Celle zu verschließen."

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